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Folge 6: New Work – warum?

Neuer Blogbeitrag, neues Glück, alles neu. Das ist auch das Thema, das wir Ihnen dieses Mal näherbringen möchten: die neue Arbeitswelt.

Für viele ist New Work nur ein Buzzword, eine moderne Terminologie für Skateboarden im Büro und Chefs, die man duzen darf. Doch eigentlich steckt etwas viel Größeres dahinter: Es geht um Zukunft und Entwicklung, um die Veränderung, die uns bevorsteht, in deren Mitte wir uns schon längst befinden. Aber: Ein neues System birgt natürlich immer auch Herausforderungen. Und diese noch nicht zu kennen, kann Angst machen.

Besonders jetzt, da das „alte Normal“ gestern war und wir unseren Fokus in ein Morgen richten müssen, besonders jetzt gilt es, die Angst bei Seite zu schieben und stattdessen Neugierde zu wecken, um die Werte einer neuen Generation und veränderte Demografien in die Berufswelt einzubringen. Um uns weiterzuentwickeln. Deshalb müssen als gegeben angesehene Konzepte neu betrachtet werden: Präsenzflächen, Gesundheits-management, Teamwork, Hierarchie, Arbeitszeit, Knowledge Management und und und.

Wie klappt das konkret?

Leider gibt es hierfür kein Geheimrezept, das immer zum Erfolg führt. Denn damit hätten wir uns längst in den vorzeitigen Ruhestand begeben und säßen in Hängematten auf den Bahamas. Jeder Mensch und jedes Unternehmen ist unterschiedlich und braucht damit individuelle Lösungen. Und keine Lösung wurde je gefunden, ohne dass ihr einige Rückschläge den Weg ebneten. New Work bedeutet also auch Mut für Experimente – selbst, wenn das zu Fehlern führen kann.

Quelle: unsplash.com

Was lässt sich also pauschalisieren?

Allgemein gilt: New Work-Konzepte definieren Arbeitseffizienz neu, finden andere Wege, sie zu erreichen. Der Mensch als entscheidender Faktor, als Anwender und Profiteur von Arbeit, rückt in den Mittelpunkt. Innovationen werden nicht mehr daran gemessen, wie viel Aufmerksamkeit sie erregen, sondern welchen Nutzen sie stiften. Potenziale ausschöpfen bedeutet ein optimales Zusammenwirken von Beruflichem und Privatem. Doch wie fördert man Kreativität, Eigenengagement & Co.? Durch Sinn. Selbstidentifikation und ein Verständnis für das „große Ganze“ sorgen dafür, dass Leistung und Zufriedenheit keine Gegensätze mehr sind.

Unser Résumé: Das Ziel von New Work-Konzepten ist also nicht das Herausbilden möglichst cooler Co-Working-Spaces, das Einführen möglichst vieler Anglizismen oder das Etablieren von Sneakers und Hoodies im Büro – das Ziel von New Work ist eine Umstrukturierung im Kopf. Um die Arbeitswelt von morgen schon heute aktiv zu gestalten. Und zwar so, dass jeder seine individuellen Potenziale voll ausschöpfen kann. Gerade das brauchen wir zur Bewältigung von Krisen, in Zeiten des Umbruchs.

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