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Folge 2: Teamwork makes the dream work!

… lautet das Motto der vergangenen und kommenden Tage: Zusammenarbeiten für das gesundheitliche, aber auch das wirtschaftliche Gemeinwohl. Zusammenarbeiten bei der Umstellung von Gewohnheiten. Wir finden Wege, das Händeschütteln zu umgehen, grüßen einander bewusster. Wir unterstützen uns gegenseitig beim Einrichten von Homeoffice-Möglichkeiten, bei der Kinderbetreuung, wir gehen sogar füreinander einkaufen. Ständig begegnet uns der Slogan, den einst Kinderheld Bob der Baumeister etablierte: Wir schaffen das!

Fachdialog in der GPK
Eindruck vom Fachdialogs Zukunft erfolgreich entscheiden

Und auch wenn Sie eigentlich schon genug davon haben, über Corona zu lesen, muss dieses Thema interessant für Sie sein. Denn Zusammenarbeit hilft in allen Bereichen und Lebenslagen dabei, ein gemeinsames Ziel zu erreichen, voneinander zu profitieren. Zu diesem Ergebnis kamen auch die Teilnehmer des Fachdialogs Zukunft erfolgreich entscheiden, bei dem anlässlich der Erhebung Stimmungsbild Bildungsberatung zum Thema Ist unsere Jugend gut beraten? Wie bereiten wir die Generation Z auf ihr dynamische Arbeitsumfeld vor? gefachsimpelt wurde. Der allgemeine Konsens: Wirtschaft, Institutionen, Eltern, LehrerInnen und die SchülerInnen selbst müssen sich nicht nur aktiv mit diesem Prozess befassen, sie müssen auch kooperieren und sich vernetzen, um für jeden den bestmöglichen und vor allem individuell passenden (Karriere-)Weg zu finden.

„Bildungsberatung und Wirtschaft sollten enger miteinander zusammenarbeiten. Job Rotationen in beide Richtungen würden die Chance bieten voneinander zu lernen und den Bildungsberaterinnen und Bildungsberatern ermöglichen den Jugendlichen ein konkreteres Bild verschiedener Berufe vermitteln“

Dr. Friedrich Stanzel (FH Campus Wien)

Ein weiterer Begriff, der aktuell in aller Munde ist, ist „Zeit“ – für die einen im Überfluss vorhanden, für die anderen im Corona-Stress ein noch knapperes Gut. Zeitmangel war auch für die über 200 Bildungsberaterinnen und Bildungsberater, die an der von career Institut & Verlag initiierten Erhebung teilnahmen, das größte Problem bei der Umsetzung ihrer Aufgabe. Und trotzdem nahmen sie sich fünf Minuten und opferten damit manchmal sogar ihre Kaffeepause, um ihre Erfahrungen im Gespräch mit uns zu teilen. Hut ab vor diesem Engagement!

„Wir sollten als Bildungsberaterinnen und Bildungsberater an den Schulen die zeitlichen Ressourcen haben, um kreativer und individueller die Interessen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler mit den vielfältigen Angeboten und Anforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes zu matchen.“

Mag. Regina Schuh-Urmston (Bildungsberaterin, Institut Neulandschulen)

Gerne greifen wir diese Hinweise auf und versuchen künftig, noch besser als Knotenpunkt zu fugieren. Danke an alle Expertinnen und Experten für ihre zahlreichen Inputs, an alle Besucherinnen und Besucher, die trotz Corona-Chaos an unserem (nicht ganz so) runden Tisch Platz genommen haben! Wir freuen uns darauf, weiterhin Zeit in die Zusammenarbeit für eine noch besser Bildungsberatung zu stecken – und vor allem freuen wir uns auf den nächsten Fachdialog!

Credits: career Institut & Verlag GmbH /APA-Fotoservice/Hörmandinger Fotograf: Martin Hörmandinger

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